BAST® wurde bisher in zwei drittmittelgeförderten Forschungsprojekten eingesetzt.

2016

Die Fähigkeit kreativ über den „Tellerrand“ hinausdenken zu können, gewinnt in vielen Bereichen des menschlichen Zusammenlebens, immer mehr an Bedeutung. Politiker, Pädagogen und Wirtschaftsvorstände haben erkannt, dass Kreativität und Innovation für wirtschaftlichen Erfolg von zentraler Bedeutung sind (Business Roundtable, 2005; Council on Competitiveness, 2005; Sawyer, 2006). Kognitionsforscher beschreiben Kreativität als Fähigkeit hohen Denkfluss aufrecht zu erhalten und stellen diese in Analogie zu Bewegungsfluss. Basierend auf Erkenntnissen der verkörperten Erfahrung und der Gestenforschung wurde die Hypothese aufgestellt, dass flüssige körperliche Bewegungen, flüssiges, kreatives, Denken forcieren würde (Slepian & Ambady, 2012). Ferner verweisen Studien auch auf die positiven psychologischen Effekte, sich im Alltag, kreativ ausdrücken zu können (Richards, 2007). Diese Forschung sieht den menschlichen Körper als Ressource kreativer Leistungen und untersucht die Auswirkungen einer körperlichen Vielseitigkeitsschulung auf die Persönlichkeitsentwicklung und das kreative Potenzial von Studierenden der Deutschen Sporthochschule Köln. Forschungsleitend ist die Frage: „Kann durch Sport das kreative Potenzial verbessern werden?“

Multiple Sclerosis (MS) is the most common debilitating disease in young adults worldwide. Diagnosed in over 2.3 million people, this neuro-immunological disease is most prevalent in Europe and North America, with over 120,000 diagnosed cases in Germany alone. This research seeks to develop, validate, and standardize an instrument for objectively measuring MS fatigue.
This study is supported by the European Commission Horizon 2020 Marie Skłodowska-Curie Independent Fellowship.

Psychische Störungen, beispielsweise affektive Störungen, finden ihren Ausdruck auch in körper- und bewegungsbezogenen Symptomen (Michalak et al., 2009). Die internationalen Klassifikationssysteme psychischer Störungen beispielsweise das ICD-10 der WHO (Dilling et al, 2011) definieren für zahlreiche Störungen körper- und bewegungsbezogene Symptome. Körper- und bewegungsorientierte Therapiekonzepte gewinnen immer stärkere Beachtung bei psychotherapeutisch-psychosomatischen Komplextherapien (Heimbeck et al., 2011). Dabei bleiben Diagnostik von Bewegungsverhalten häufig nicht objektivierbar und therapeutische Allokation und Vorgehen häufig intuitiv und eklektisch, obwohl bewegungsanalytische Konzepte existieren, beispielsweise die kategoriale Bewegungsanalyse nach Laban.

2015

This work proposes research in a major area of sports science—movement behavior science—and application of findings to help improve the lives of people who are living with multiple sclerosis.
Supported by Gold-Kraemer Stiftung and the DMSG Cologne (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Köln)
Project Partner:
Institut für Bewegungstherapie, Abt. Neurologie, Psychosomatik, Psychiatrie (Deutsche Sporthochschule Köln)
Institut für Tanz und Bewegungskultur (Deutsche Sporthochschule Köln)
Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS gGmbH)

2012

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine psychiatrische Erkrankung, die in den letzten Jahren intensiv erforscht wurde. Wissenschaftliche Erkenntnisse zum qualitativen Bewegungsverhalten und zum Körperbild von Patienten mit BPS sind bislang jedoch nur wenige vorhanden. Das Ziel der Studie ist daher die Erforschung des qualitativen Bewegungsverhaltens und die Erfassung des Körperbildes bei BPS.
DFG-Förderung von 2010 bis 2013

1992

Vergleichende Bewegungsanalyse von vier Patientengruppen mit psychosomatischen Erkrankungen und einer gesunden Kontrollgruppe
Sachbeihilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft Fe 239/3-1